Satzung

des Reha-Sport Rostock e. V.

 

 

in der Fassung der Änderung vom …

 

 

§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

Der am 09.05.2005 gegründete Verein trägt den Namen „Reha-Sport Rostock“ und hat seinen Sitz in der Henrik-Ibsen-Str. 30; 18106 Rostock. Er wird in das Vereinsregister eingetragen und erhält nach der Eintragung den Zusatz „e.V.“

Der Verein strebt die Mitgliedschaft im Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport M/V e.V. Rostock an und erkennt dessen Satzungen und Ordnungen an.

 

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit

 

 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 Zweck des Vereins ist die Förderung des Sportes sowie die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung und Ausübung des Rehabilitationssportes und Gesundheitssportes. Der Verein fördert den Kinder-, Rehabilitations-, Gesundheits-, Seniorensport. Die Mitglieder nehmen am regelmäßigen Training teil.

 

Im Rahmen des Absatzes 2 sind Aufgaben des Vereins insbesondere:

1. die Koordination der Arbeit und der Interessen der Mitglieder,

2. die Förderung des Rehabilitations-, Breiten- und Gesundheitssports,

3. die Interessenvertretung der Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber Behörden und privaten Personen und Stellen.

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 (5) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(6) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 

(7) Die Organe des Vereins (§6) üben ihre Tätigkeit grundsätzlich ehrenamtlich aus. Über Ausnahmen beschließt die Vorstandsversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit der Mehrheit der Stimmen der Anwesenden stimmberechtigten Vorstandsmitglieder beschließen. In diesem Fall ist eine angemessene Vergütung zu gewähren.

(8) Die Vorschriften des §27 BGB Abs. 1,3 des §28 Abs. 1 und der §§ 32,33,38 finden insoweit keine Anwendung, als die Satzung ein Anderes bestimmt.

(9) Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

 

           § 3

Mitgliedschaft/Aufnahme und Verlust der Mitgliedschaft

 

Mitglied des Vereins kann jedermann werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Die Entscheidung ist dem Antragsteller mitzuteilen; sie bedarf einer Begründung. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig. Bei Aufnahmeanträgen von minderjährigen Mitgliedern ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

 

Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss, es gilt jedoch eine Probezeit von 12 Monaten. Während dieser Zeit besitzt das Mitglied auf Probe kein Stimmrecht und darf auch keine Funktion bekleiden. Ausgenommen davon sind Gründungsmitglieder. Spätestens zwei Wochen Ablauf der Probezeit entscheidet der Vorstand über die Aufnahme als ordentliches Mitglied. Ein ablehnender Vorstandsbeschluss bewirkt das Ausscheiden des Mitglieds auf Probe nach Ablauf der Probezeit und ist dem Mitglied zum Ende der Probezeit unter Nennung der entsprechenden Gründe schriftlich bekannt zu machen. Gegen einen ablehnenden Vorstandsbeschluss steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

 

Als wichtiger Grund für die Ablehnung von Mitgliedsanträgen oder zur Aufnahme als ordentliches Vereinsmitglied gelten insbesondere wiederholte offenkundig fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen des betroffenen Antragstellers / Mitglieds auf Probe.

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a) Ausscheiden nach der Probezeit gemäß Vorstandsbeschluss

b) Ausschluss des Mitglieds

c) Austritt des Mitglieds

d) Tod des Mitglieds

e) Löschung des Vereins.

 

 Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungszeit beträgt 2 Monate.

 

Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Beiträge bestehen.

Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes müssen binnen 3 Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.

 

Der Verein besteht aus:

Erwachsenen Mitgliedern nach Vollendung des 18. Lebensjahres

Jugendlichen und Kindern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Ehrenmitgliedern.

 

 

§ 4

Gliederung

 

Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung unselbständige Abteilung gegründet werden. Die sportlichen und finanziellen Angelegenheiten der Abteilungenwerden durch den Vorstand geregelt. Für die Abteilungsversammlungen sowie die Zusammensetzung und Wahlen der Abteilungsvorständegelten die Bestimmungen dieser Satzung entsprechend.

 

§ 5

Beitragspflicht und –höhe / Aufnahmegebühr

 

Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und bei Eintritt zur Zahlung einer

einmaligen Aufnahmegebühr verpflichtet. Die Höhe der Beiträge und der Aufnahmegebühr beschließt die Vorstandsversammlung.

 

§ 6

Organe

 

Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand

 

§7

Mitgliederversammlung

 

 Der Mitgliederversammlung gehören an:

1. Mitglieder nach §3, Abs. 1

2. die Mitglieder des Vorstandes (§9, Abs. 1)

 

Die Mitgliederversammlung tritt jährlich mindestens einmal, und zwar spätestens innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres zusammen. Sie ist vom Vorstand schriftlich durch Aushang an den Sportstätten und unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens 4 Wochen vor dem Tag, an dem sie stattfinden soll, oder per Anzeige in der Presse einzuberufen. Der Tag, an dem die Einberufung abgesandt ist, und der Tag der Versammlung sind hierbei nicht mitzurechnen.

 

Anträge zur Mitgliederversammlung können der Vorstand und jedes Mitglied (§3) Stellen. Anträge auf Änderung der Satzung sind jeweils vier Wochen, alle sonstigen Anträge spätestens zwei Wochen vor dem Tag, an dem die Mitgliederversammlung stattfinden soll, schriftlich begründet bei der Geschäftsstelle des Vereins einzureichen. Anträge, die nicht auf eine Änderung der Satzung gerichtet sind, können auch in der Mitgliederversammlung eingebracht werden, wenn Zweidrittel der Stimmen der Anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung zustimmen.

 

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

a) die Entgegennahme der Berichte des Vorstandes (§9)

b) die Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer (§15)

c) die Wahl der Kassenprüfer

g) die Genehmigung des vom Vorstandsmitglied für Finanzen schriftlich vorzulegenden Haushaltsplanes und die Festsetzung der Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge

i) die Beschlussfassung über Anträge

j) die Ernennung von Ehrenmitgliedern (§10)

 

Die ordnungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden Stimmberechtigten beschlussfähig.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und über die Ergebnisse von Wahlen ist ein Protokoll aufzunehmen und den Mitgliedern binnen zwei Monaten durch Aushang an den Sportstätten für 1 Woche bekanntzugeben. Gehen binnen vier Wochen danach beim Vorstand keine schriftlichen Einsprüche ein, gilt das Protokoll als von der Mitgliederversammlung genehmigt. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer, der von der Versammlung zu Beginn zu bestimmen ist, zu unterzeichnen.

 

§ 8

Stimmrecht und Abstimmung

 

Bei Mitgliederversammlungen haben Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben Stimmrecht.

Der Vorstand hat Stimmrecht.

Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht können an Mitgliederversammlungen teilnehmen.

 

 

§ 9

Der Vorstand

 

(1) Der Vorstand im Sinne §26 BGB sind: 

1. die/der erste Vorsitzende,

2. die/der zweite Vorsitzende

Weitere Mitglieder sind zur Unterstützung möglich, aber nicht erforderlich.

 

 Zum Mitglied des Vorstandes kann gewählt werden, wer bereits Mitglied ist. Diese Wahl kann nur durch 2/3 Mehrheit der Mitglieder selbst gewählt werden.

 

(3) Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine angemessene Aufwandsentschä-

     digung / Vergütung erhalten.

 

 Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Stimmenenthaltungen werden bei der Feststellung der Mehrheit nicht mitgezählt. Wird die erforderliche Mehrheit von keinem Bewerber erreicht, so findet ein weiterer Wahlgang statt. Bei diesem ist der Bewerber gewählt, auf den die meisten Stimmen entfallen.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Zeit, für welche es gewählt ist, aus dem Amt aus, so beruft der Vorstand für die Zeit bis zur nächsten Vorstandsversammlung einen Nachfolger. Die Vorstandsversammlung entscheidet über die endgültige Nachfolge durch Wahl. Fällt die Vorstandsversammlung nicht mit dem Ablauf der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitgliedes zusammen, so erfolgt die Wahl des Nachfolgers nur für die restliche Dauer der Amtszeit des Ausgeschiedenen. Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei der
o. g. (1) Vorstandsmitglieder vertreten.

 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der Stimmen der Anwesenden gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Der Vorstand beschließt Satzungsänderungen mit einfacher Mehrheit.

 

 

§ 10

Beirat

 

Der Beirat setzt sich aus 3 Mitgliedern zusammen. Diese werden vom Vorstand jährlich gewählt. Beirat kann nur werden, wer eine ordentliche Mitgliedschaft inne hat.

Der Beirat soll den Vorstand bei seiner Arbeit unterstützen.

 

 

§ 11

Ehrenmitglieder

 

Persönlichkeiten, die sich um die Entwicklung des Verbandes und des Sports besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Die Ernennung erfolgt auf Lebenszeit, wenn 2/3 der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten der Mitgliederversammlung dem Vorschlag zustimmen.

Die ernannten Persönlichkeiten können an Mitgliederversammlungen beratend teilnehmen.

Die Ehrenmitglieder sind vom Beitrag befreit.

 

 

§ 12

Bestellung von Mitarbeitern

 

Der Vorstand stellt die haupt- oder nebenamtlichen Mitarbeiter / Übungsleiter (-innen) gegen eine angemessene Aufwandsentschädigung an.

 

§ 13

Kassenprüfer

 

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer eines Jahres die zwei Kassenprüfer. Ihre Wiederwahl ist nur zweimal zulässig. Die Kassenprüfer haben die Kasse im Laufe des Geschäftsjahres einmal zu prüfen. Die Prüfung erstreckt sich auf deren Ordnungsmäßigkeit und Richtigkeit.

Die Kassenprüfer berichten der Mitgliederversammlung.

 

 

§ 14

Austritt und Ausschluss von Mitgliedern

Der Austritt eines Mitgliedes bedarf der Mitteilung durch eingeschriebenen Brief an die Geschäftsstelle des Verbandes. Er kann nur mit einer Frist von mindestens zwei Monaten erklärt werden.

Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet die Vorstandsversammlung. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von Zweidritteln der Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

 

§ 15

Auflösung des Vereins

Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung. Der Beschluss bedarf der Mehrheit von drei Vierteln der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten.

Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Sports.

 

§ 16

Inkrafttreten

 

Die Satzung ist in der vorliegenden Form am ……….von der Gründungsversammlung des Vereins beschlossen worden und tritt nach Eintrag in das Vertragsregister in Kraft.

 

 

§ 17

Gründungsmitglieder

Die Gründungsmitglieder sind beitragsfrei. Sie arbeiten vorläufig ehrenamtlich. Bei steigender Mitgliederzahl und damit erhöhtem Aufwand wird der Vorstand über eine Aufwandsentschädigung beschließen.

 

 

§ 18

Rechte und Pflichten

 

Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszwecks an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Jedes Mitglied kann nur an einer Veranstaltung pro Woche teilnehmen. Hierzu bedarf es der terminlichen Absprache mit dem Vorstand. Mit Zustimmung des Vorstandes kann hier eine abweichende Regelung getroffen werden.

Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, den weiteren Ordnungen des Vereins sowie den Beschlüssen der Vorstandsversammlung zu verhalten. Die Mitglieder sind zur gegenseitigen Rücksicht und Kameradschaft verpflichtet.

Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und Umlagen für den Verein verpflichtet. Die Höhe der Beiträge beschließt die Vorstandsversammlung. Die Höhe der Umlage darf 3 Monatsbeiträge nicht überschreiten.

§ 19

Maßregelungen

 

Gegen Mitglieder können vom Vorstand Maßregelungen beschlossen werden:

a) Wegen erheblicher Verletzungen satzungsmäßiger Verpflichtungen bzw. Verstoßes gegen Ordnungen und Beschlüsse.

b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von 3 Monaten und mehr trotz Mahnung.

c) wegen vereinsschädigenden Verhaltens, eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens.

d) wegen unehrenhafte Handlungen

 

Maßregelung sind:

a) Verweis

b) befristetes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb sowie an Veranstaltungen des Vereins

c) Ausschluss aus dem Verein